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ARBITALIA 
Shtëpia e Arbëreshëve të Italisë
La Casa degli Albanesi d' Italia  
 
PUBBLICATA DA "ARMANDO EDITORE" LA GRANDE OPERA DI ANTONIO SASSONE, ARBERESH DI LUNGRO, SU
VILLA FALCONIERI
in due splendidi volumi

 

TESTO IN TEDESCO (SEGUE TESTO IN ITALIANO)

Antonio Sassone ,Villa Falconieri - Dalla borghesia nobiliare alla periferia del sapere (Vom adligen Bujrgertum zur Peripherie des Wissens). 2 Bande, Band I; NOBILI E IGNOBILI (ADLIGE UND B(jRGER); 210 Seiten, Band Il: EFFETTO TANTALO - La politica nella ricerca educativa (DER TANTALUS-EFFEKT- Die Politik in der Erziehungsforschung), 223 Seiten.ARMANDO, Rom, Oktober 2002

EIN BUCH IM EXIL

Wird auf der kommenden Frankfurter Buchmesse vorgestellt werden; auf dem Umschlag wird folgender Eintrag in deutscher Sprache zu finden sein:

DIESES BUCH WÄRE NIE VERÖFFENTLICHT WORDEN, WENN ES NICHT IN DEUTSCHLAND ASYL GEFUNDEN HÄTTE.

Es versteht sich von selbst, dass es sich hierbei nicht um einen politisch Verfolgten aus Kurdistan oder um eine andere von einem despotischen Regime verfolgte Bevölkerungsgruppe handelt.

Es geht hier um ein  Buch in italienischer Sprache, das in Rom  von einem auf nationaler Ebene angesehenen Verleger veröffentlicht und von einem Frankfurter Unternehmer italienischer Herkunft mit deutscher Staatsbürgerschaft,  gesponsert wurde.

Der Autor, ein ehemaliger Philosophieprofessor und Gymnasialdirektor, gibt zu verstehen, dass er in Italien  diskriminiert wurde und aus diesem Grunde gezwungen war, in Deutschland Asyl für sein Buch zu beantragen; mit anderen Worten musste er die Gunst eines deutschen Mäzens suchen, um seinem Buch die Möglichkeit der Veröffentlichung zu geben.

Enrico Pugliese, Dozent für Soziologie an der Universität von Neapel, beschreibt in seinem Vorwort das Buch als gut dokumentiert, interessant, außergewöhnlich, mitreißend und faszinierend.

Das in zwei Bänden angelegte Werk beschreibt militärische und zivile als auch private und öffentliche Sitten und Gebräuche in einem berühmten architektonischen Kunstwerk namens Villa Falconieri.

Das 130 Zimmer zählende Gebäude liegt in Frascati in der Nähe von Rom. Es wurde um das Jahr 1656 von Francesco Borromini geplant und, nach der Vermutung des Autors, auf einem bereits bestehenden Gebäude errichtet, welches zwischen 1540 und 1548 von Michelangelo Buonarroti im Auftrag Bischof Pauls III gebaut wurde. Der Familienwohnsitz wurde von Ciro Ferri, Carlo Maratta und anderen, von Goethe hochverehrten berühmten Malern des 16. und 17. Jahrhunderts, mit Fresken ausgeschmückt. Um das Jahr 1724 führte der Architekt F. Micheti Umbaumaßnahmen an der Villa durch, bevor er  in Sankt Petersburg den Zarenpalast Peters I des Großen zu planen und zu bauen.

Im 18. und 19. Jahrhundert gehörten deutsche und englische Wissenschaftler und Gelehrte zu den leidenschaftlichsten regelmäßigen Besuchern der Villa Falconieri. Über die architektonischen und malerischen Besonderheiten des Bauwerkes existieren, wie der Autor aufzeigt, weltweit weitreichende Ausführungen,  doch liegen keine Studien über das Innenleben des von  Goethe und Voss genannte „Haus der Wonnen“  vor; das einzige Werk ist das Professor Sassones, der die Beziehungen der Eigentümer und Nutzer – Päpste, Kardinäle, Prinzen, Könige, Diktatoren, Kaiser, italienische Staatsminister und die des ehemaligen deutschen Kaiserreiches, Schriftsteller und Wissenschaftler verschiedener Nationalitäten, öffentliche Einrichtungen usw. zu dem monumentalen Bauwerk darlegt.

Im Zentrum der Aufmerksamkeit des Autors befinden sich nicht nur die Oberschicht, sondern ebenfalls die Menschen, die er die „Vorletzten“ nennt und die die demütigsten Vertreter der Bevölkerungsschichten darstellen.

Der Autor behandelt das Leben im Inneren und in der Umgebung des jahrhundertealten Bauwerkes in seiner Gesamtheit. Herren und Bedienstete, Edelmänner und Räuber, Gebildete und Ungebildete, Bäume, Tiere und Wasser, Naturereignisse wie Erdbeben und Bäume entwurzelnde Unwetter, Krankheiten, die die Menschen treffen und Kriege, die sie niederwerfen.

Der 1. Band des Buches zeigt auch die verschiedenen Gelegenheiten auf, bei denen das großartige architektonische Kunstwerk einen Beitrag zur italienisch-deutschen kulturellen Verbundenheit leistete. Unter jenen wird der gelegentliche  oder ständige Aufenthalt berühmter historischer Persönlichkeiten wie Johann Wolfgang von Goethe, Jakob Philipp Hackert, Richard Voss, Felix Mendelssohn-Bartholdy, Otto von Gierke, Friedrich Meinecke, Wilhelm II von Hohenzollern und Prinz von Bülow hervorgehoben.

Die Villa, 1918 vom Kaiser als Kriegsbeute vereinnahmt, war im 2. Weltkrieg Sitz der deutschen Oberstelle in Italien und beherbergte, zunächst als Alliierte und spätere Usurpatoren, die führenden Köpfe der Wehrmacht, der Luftwaffe und der Kriegsmarine: Generalfeldmarschall Albert Kesselring, Generalfeldmarschall Wolfram von Richthofen und  Meendsen-Bohlken.

Das Buch zeigt diese Zusammenhänge mit der kulturellen, politischen und militärischen Geschichte Deutschlands auf und schildert auf symbolische Weise einige außergewöhnliche Situationen. Diese beziehen sich zwar auf das Leben Einzelner, werden jedoch als bezeichnend für historische Ereignisse angesehen, die die Wirtschaft wie auch die Gesellschaft der beiden Länder in den vergangenen Jahrzehnten betreffen und nicht nur die jüngsten sondern auch die alten Beziehungen zwischen Italien und Deutschland erwähnen: bei dem Sponsor, der dem Buch gestattete, das Licht der Welt zu erblicken, handelt es sich um einen ehemaligen italienischen Emigranten, der die deutsche Staatsbürgerschaft erwarb - ein ehemaliger Arbeiter, der sich zum Inhaber eines mittelständigen Unternehmens hinauf  gearbeitet hatte. Der Verfasser des Vorwortes,

Prof. Enrico Pugliese, ist Vorsitzender der Fakultät für Soziologie an der Universität von Neapel, die den germanischen Namen „ Friedrich II von Hohenstaufen“ trägt.

Der zweite Band mit dem Titel „Effetto Tantalo – La politica nella ricerca educativa“ (Der Tantalus-Effekt – die Politik in der Bildungsforschung) erzählt die Geschichte öffentlicher Bildungsstätten, die im vergangenen halben Jahrhundert die Villa Falconieri als Sitz innehatten. Der Titel fasst die kritische Haltung des Autors gegenüber politischer Einmischung in Bildungsmaßnahmen zusammen. „Tantalus-Qualen“ wären die Folgen,  denn Forschungsarbeiten wären unmöglich , Forscher und die politischen Entscheidungsträger selbst  könnten sich  unmöglich von den Früchten der Forschung  ernähren, wären sie auch im Überfluss vorhanden. Auf dieselbe Weise wurde der sagenhafte Tantalus, von Homer im 11. Gesang der Odyssee beschrieben, von den

Göttern verurteilt, Hunger und Durst zu ertragen, obwohl er  in einem klaren See steht, an dessen Ufer mit Früchten beladene Äste herabhängen.

"Tantalus Effekt" bedeutet einfach das moralische Leiden und den Sachschaden aus Zwangsmüssiggang, Vergeudung von Hilfsquellen, Erfolglosigkeit und unerfüllter Aufwertung der bestehenden Ergebnisse. Es geht tatsächlich um Folgerungen der Misshelligkeit zwischen die Politik und die pädagogischen Forschung, der minderwertigen Arbeitsführung und der reichlichen Auflösung der Untätigkeit in der öffentlichen Verwaltung, ganz besonders im Rahmen der pädagogischen Vorschungsanstalten, von denen im zweiten Band gesprochen wird.

Diese und andere kritische Einstellungen des Autors, die  den akademischen und bürokratischen Behörden nicht genehm sind, scheinen  der Grund der verordneten Verbannung des Buches   zu sein.

Aus dem Italienischen übersetzt von

Carmen & Alessandro Rubinacci

Oktober 2002

TESTO IN ITALIANO

Antonio Sassone, VILLA FALCONIERI - Dalla borghesia nobiliare alla periferia del sapere. 2 voll., Vol. I : NOBILI E IGNOBILI , pp. 210; vol. II : EFFETTO TANTALO - La politica nella ricerca educativa , pp. 223. ARMANDO, Roma, sett. - novembre 2002.

UN LIBRO IN ESILIO

E’ esposto alla Frankfurter Buchmesse e  reca su una fascetta la seguente iscrizione in lingua tedesca: DIESES  BUCH  WARE  NIE  VEROFFENLICHT WORDEN,WENN  ES  NICHT  IN  DEUTSCHLAND  ‘ASYL’ GEFUNDEN  HATTE (“Questo libro non avrebbe visto la luce se non avesse trovato asilo in Germania”).

Si capisce che non si tratta di un rifugiato politico del Kurdistan  o di qualche altra etnia perseguitata da un regime dispotico; si tratta di  un libro in lingua italiana, pubblicato a Roma da un editore di prestigio nazionale e sponsorizzato da un imprenditore  tedesco operante a Francoforte sul Meno. L’autore, ex professore di Filosofia ed ex preside di Liceo, lascia intendere di essere stato indotto dalla situazione a chiedere “asilo” alla Germania, a ricorrere, in altre parole, al mecenatismo di un cittadino tedesco per dare al libro la possibilità di essere pubblicato.

Enrico Pugliese, docente di Sociologia del lavoro presso l’università di Napoli e direttore dell'Istituto di ricerche sulle popolazioni e le politiche sociali del CNR, nella prefazione, definisce il libro “ben documentato”, “interessante””, “fuori del comune”,”appassionante”, affascinante”.

Il libro, diviso in due volumi, descrive gli usi militari e civili, sia privati che pubblici, di una celebre opera d’arte architettonica, denominata Villa Falconieri. La costruzione, ricca di 130 stanze, è situata a Frascati, a breve distanza da Roma; essa è stata progettata da Francesco Borromini intorno al 1656 e costruita, secondo un’ipotesi dell’autore, su un preesistente edificio commissionato dal pontefice Paolo III a Michelangelo Buonarroti tra il 1540 e il 1548. La dimora gentilizia è stata affrescata da Ciro Ferri, Carlo Maratta ed altri celebri pittori del Seicento e del Settecento, le cui opere erano molto amate da Goethe. L’architetto N. Michetti curò un rifacimento della Villa intorno al 1724, prima di recarsi a Pietroburgo per progettare e costruire il Palazzo imperiale dello Zar Pietro I il Grande.

Gli studiosi tedeschi e inglesi dell’Ottocento e del Novecento sono  stati tra i più appassionati frequentatori di Villa Falconieri,

Sulle caratteristiche architettoniche e pittoriche dell’edificio esiste, come documenta l’autore nella ricca bibliografia, una vasta letteratura internazionale, ma non esistono studi sulla storia della vita interna di quella che Goethe e R. Voss chiamavano “Casa delle delizie”; l’unico studio è quello del prof. Sassone il quale illustra le relazioni con l’edificio monumentale dei proprietari e degli utenti che furono papi, cardinali, principi, re, dittatori, imperatori, ministri dello Stato italiano e dell’ex Impero germanico, scrittori e scienziati di varie nazionalità, Istituzioni pubbliche ecc. Al centro dell’attenzione dell’autore non sono solo i rappresentanti dei ceti alti, ma anche gli uomini senza nome o quelli nominati solo per ragioni esattoriali che egli chiama “i penultimi” e che sono  i più umili esponenti dei ceti popolari. L’autore studia la vita interna e circostante dell’edificio plurisecolare nella sua  interezza: i padroni e i servi,  i gentiluomini e i briganti, i colti e gli incolti,  gli alberi, gli animali, l’acqua, gli eventi naturali come i terremoti, le tempeste che sradicano gli alberi, le  malattie che colpiscono  e le guerre che abbattono gli uomini.   

Il libro, nel primo volume, testimonia  anche le diverse occasioni nelle quali la splendida opera d’arte architettonica ha contribuito a realizzare una comunanza di civiltà tra Italia e Germania. Tra tali occasioni, esso mette in risalto la  presenza, transitoria o duratura, nell’antica   dimora gentilizia, di celebri  personalità storiche della Germania come W. Goethe  Ph. Hackert, R. Voss, F. Mendelssohn  Bartoldy, Otto von Gierke, F. Meinecke, Wilhelm II Von Hohenzollern, Principe Bulow.

La Villa, che fu requisita al Kaiser come bottino di guerra nel 1918, nella seconda Guerra mondiale è stata sede dell’Oberstelle (Comando supremo) tedesca in Italia e ha ospitato,  come alleati e poi subìto come usurpatori, i capi della Wehrmacht, della Luftwaffe e della Kriegsmarine, feldmarescialli  Kesselring, Von Richtofen e Meendsen Bohlken.

Oltre che illustrare queste coincidenze legate alla storia culturale, politica e militare tedesca,  il libro rappresenta simbolicamente alcune situazioni particolari che, pur non facendo parte dei suoi contenuti  e pur riguardando  le vicende  di singoli individui, sono indicative di fenomeni storici che hanno interessato  l’economia e la società dei due Paesi nell’ultimo mezzo secolo e ricordano non solo le recenti, ma anche le antiche relazioni di civiltà tra Italia e Germania: il mecenate che ha permesso al libro di vedere la luce è un ex emigrante italiano che ha acquisito la cittadinanza tedesca; egli è un ex operaio, elevatosi alla titolarità di un’impresa tedesca di medie dimensioni; l’autore della prefazione , prof. Enrico Pugliese, è Preside della Facoltà di Sociologia di una Università, quella di Napoli, che porta il nome germanico di “Federico II di Hohenstaufen”  .

Il secondo volume, intitolato “Effetto Tantalo - La politica nella ricerca educativa”, narra la storia delle istituzioni pubbliche di carattere educativo che hanno usato come sede Villa Falconieri nell’ultimo mezzo secolo. Il significato del titolo riassume le posizioni critiche dell’autore in materia d’ingerenza politica nelle attività di ricerca educativa.  L’”Effetto Tantalo” ne sarebbe la conseguenza, poiché le attività di ricerca educativa , i ricercatori e gli stessi organi di decisione politica, sarebbero impossibilitati a nutrirsi dei frutti  della ricerca che pure potrebbero essere disponibili in grande abbondanza. Allo stesso modo, il mitico Tantalo descritto da Omero nell’ XI canto dell’Odissea, era stato condannato dagli dei a soffrire la fame e la sete, pur essendo immerso in un limpido lago dalle cui rive pendevano rami d’alberi carichi di frutta.

"Effetto Tantalo"  significa: sofferenze morali e danni materiali da ozio forzato, da spreco di risorse, da deficit di risultati e da mancata valorizzazione dei risultati esistenti. Si tratta di conseguenze derivanti dall'attrito tra politica e ricerca educativa , dallaa carsa organizzazione del lavoro e dalla abbondante disorganizzazione dell'ozio nella amministrazione pubblica e, in particolare, nell'ambito delle istituzioni di ricerca educativa esaminate nel secondo volume.

Questa ed altre posizioni critiche dell’autore, non gradite alle autorità accademiche e burocratiche sembrano essere state le cause dell’”esilio” decretato al libro